FSV Bau Weischlitz-SG Unterlosa 2:0 (0:0)

Eine verdiente Niederlage setzte es gegen den FSV Bau Weischlitz im letzten Pflichtspiel der Hinrunde. Dass die Bespielbarkeit des Platzes grenzwertig war, kann als Entschuldigung für den schwachen Auftritt des Tabellenersten nicht herhalten. Die ersten 10 min. liefen erwartungsgemäß ab. Die SGU machte das Spiel und Weischlitz igelte sich ein. Bereits jetzt zeigte es sich aber, dass die SGU es nicht verstand, Torchancen zu erzwingen. Das sollte sich leider währen des ganzen Spieles kaum ändern. Anders Weischlitz. Nach 10 min. gab es den ersten Eckball für die Gastgeber. Nach einem Kopfball landete der Ball am Pfosten. Zwei min. später hatten die Weischlitzer eine Überzahlsituation vor dem Tor der SGU, die vergeben wurde. Nach einer Viertelstunde steckte Sven Geigenmüller zu Christopher Daske durch. Dieser brachte mit seinem schwächeren rechten Fuß aber zu wenig Druck hinter den Ball. Kurz danach konnte Erik Geigenmüller einen gefährlichen Schuss von Oertel entschärfen. Kurz vor der Halbzeit spielten Daske und Schindler noch eine Kombination, die aber am Außennetz endete. Nach der Halbzeit kam Denis Mushinski für den angeschlagenen Sascha Kuhn. Um es vorweg zu nehmen, die zweite Hälfte in Weischlitz war die schlechteste der SGU in dieser Saison. Sicher wurde der Platz immer tiefer. Aber was an Fehlern produziert wurde, geht nicht auf die berühmte Kuhhaut. Quer- und Rückpässe im Schlamm, statt zu klären. Schlechtes Stellungsspiel und halbherziges Zweikampfverhalten prägten diese Spielhälfte. Bis zur 55. Minute produzierte die SGU mehrere Freistöße. Einer dieser flog von halb links, aus über 30 Metern, an Freund und Feind vorbei ins Tor. Kurz danach noch ein Pfostenschuss des FSV. Als Trainer Ronny Diersch eine Viertelstunde vor Schluss offensiv umstellen wollte, fiel das 2:0 für Weischlitz nach einer Fehlerkette. Erst behindern sich Becker und Heinz bei einem weitem Ball. Als die Situation eigentlich geklärt war, spielte Erik Geigenmüller einen unnötigen Querpass. Gork bedankte sich mit dem 2:0. Außer einem Distanzschuss von Becker und einer Chance aus Nahdistanz für den eingewechselten Müller, brachte die SGU nichts mehr zu Stande und musste mit hängenden Köpfen die zweite Niederlage in Folge hinnehmen.

Das Reserveteam gewann die Partie mit 3:2 etwas kurios. Zahlreiche Fehlentscheidungen auf beiden Seiten, ließen die Emotionen hoch kochen. Am Ende wäre eine Punkteteilung wohl gerecht gewesen. RM

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