SGU-SG Stahlbau Plauen 2:3 (0:1)

Nicht unverdient entführte die SG Stahlbau 3 Punkte vom Schulberg. Schnelles, schnörkelloses Umschaltspiel von Anfang an, verunsicherte den Gastgeber. Bereits nach 7 Minuten stand es 0:1 als ein Abpraller Ntina vor die Füße fiel. Da Hartung nur den Pfosten traf und Wunderlich freistehend vergab, konnte die SGU froh sein, zur Pause nur mit einem Tor hinten zu liegen. Zwar hatten Daske und Kölbel nach einem Eckball ebenfalls Möglichkeiten aber zwingend war dies nicht. Nach einer halben Stunde wurde Alexander Kuhn im Strafraum gefoult. Der Pfiff des ansonsten sehr gut leitenden Alexander Poller blieb aber aus. Alexander Kuhn verletzte sich hier. Für ihn kam Denis Mushinski. Zur Halbzeit stellte Trainer Ronny Diersch um. Michael Becker rückte nach vorne und sollte für mehr Gefahr vor dem Tor der Gäste sorgen. Waren diese in der ersten Halbzeit am Drücker, so konnte die SGU in der zweiten Halbzeit mehr Druck aufbauen. Augenscheinlich waren heute allerdings die vielen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. So machte man den Gegner wieder stark. Einer dieser Ballverluste führte in der 61. Minute zum 0:2. Kurz davor vergab Falk Schindler einen Strafstoß, nachdem Patrick Kölbel gefoult wurde. Den Spielern der SGU muss man zu Gute halten, dass Sie zu keinem Zeitpunkt des Spiels aufgaben. Nach 71 Minuten gelang Dima Obrizkiv der Anschlusstreffer, nach einem Freistoß von Falk Schindler. Kurz danach war Bastian Stamer über links durchgebrochen und scheiterte am Torhüter. In dieser Situation übersah er den besser positionierten Mitspieler. Zehn Minuten vor Schluss kam der noch angeschlagene Sven Geigenmüller für Sascha Kuhn und die SGU warf nun alles nach vorne. In der 90. Minute leistete sich dann Toni Heinz noch eine Slapstick Einlage. Er rutschte unbedrängt aus und Wunderlich traf zum 1:3. Als in der Nachspielzeit Christopher Daske noch auf 2:3 verkürzte, kam noch einmal Hoffnung auf, aber die Gäste brachten den Vorsprung über die Zeit. In der vorigen Woche reichte eine durchschnittliche Leistung zum Sieg, heute nicht. Der objektive Beobachter wird auch bemerken, dass manche Spieler auf Grund fehlenden Trainings, aus welchem Grund auch immer, nicht ihr wahres Leistungsvermögen abrufen können. Die SG Stahlbau war heute in vielen Situationen einfach bissiger und handlungsschneller. Das Gute beim Fußball ist, bereits nächste Woche kann man es wieder besser machen. Leichter wird es beim Auswärtsspiel in Weischlitz allerdings nicht.

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