Wacker Plauen-SG Unterlosa 3:0 (1:0)

Wacker gewann das Spiel verdient, auf Grund größerer Spielanteile und Chancen. Wie aber letztendlich die Niederlage der SGU zu Stande kam, wirft ein paar Fragen auf. In der ersten Hälfte hielt der beste Unterlosaer, Erik Geigenmüller, seine Farben im Spiel. Zweimal in Min. 10, in Min. 15 und 25 reagierte er jeweils stark auf schlüpfrigen Untergrund. Hier waren die Gastgeber besser im Spiel. Philipp Linke tauchte nach 20 Min. frei vor dem Wacker Tor auf, legte sich den Ball aber etwas zu weit vor. Nach 39 Min. das 1:0 für Wacker durch Schneider. Im Gestocher vor dem SGU Tor hatte er das bessere Ende für sich. Eine spielentscheidente Szene ereignete sich in der 43. Minute. Sven Geigenmüller drang links in den gegnerischen Strafraum ein, umringt von drei Gegenspielern. Es gab zwei Berührungen mit dem Fuß. Nach der zweiten Berührung fiel Sven Geigenmüller, Schiri Franda pfiff und zeigte zum Elfmeterpunkt. Nach Protesten von Wacker nahm er die Entscheidung zurück und entschied auf Freistoß für die Gastgeber und auf gelbe Karte wegen Schwalbe. So kam in ein absolut faires Derby unnötig Aufregung. Robin Pinkes regte sich so über den Schiri auf, dass er erst gelb und dann gelb/rot sah. Unprofessionell und ein Bärendienst für seine Mannschaft. So ging es in die Pause.

Bereits in der 47. Min. erzielte Schneider mit schönem Volleyschuss das 2:0, doch auch hier gab es Diskussionen. Ein Wacker Stürmer stand auf der Torlinie im Abseits und soll den Ball noch berührt haben. Der Assistent an der Linie, wurde befragt, hatte aber die Szene nicht sehen können. Unterlosa hatte noch die ein- oder andere Chance, Wacker verwaltete in Überzahl den Vorsprung. Das dritte Tor passte zu diesem Tag. Ein weiter Ball wird in die Hälfte der SGU geschlagen, der heraus eilende Erik Geigenmüller rutscht am Ball vorbei. Völlig frei verfehlt der Wacker Stürmer eigentlich das Tor, doch ein zurück eilender Abwehrspieler fälscht den Ball ins eigene Netz ab. Zugute halten muss man der SGU, dass auch in Unterzahl weiter gespielt und gekämpft wurde, allerdings zählt am Ende eben das Ergebnis. RM

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