SG Unterlosa-SG Jößnitz 2:1 (0:1)

Beide Mannschaften mussten auf mehrere Stammspieler verzichten, an diesem Tag gelang dies der SGU besser, als den Gästen aus Jößnitz. Der Personalsituation beider Teams geschuldet, war die erste Halbzeit eher ereignisarm. Sicherheit in der Devensive war erst einmal angesagt. Nach 20 Min. hatte Jößnitz die erste Möglichkeit nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Allerdings ging der Schuss aus 20 m deutlich am Tor vorbei. Fünf Min. danach, zirkelte Daniel Hommel einen Freistoß von halb links knapp über das Jößnitzer Gehäuse. In der gleichen Min. flankte Pascal Oheim von rechts in den Strafraum. Der Kopfball von Sven Geigenmüller ging knapp über das Tor. Riesenchance vergeben. Dann, praktisch aus dem Nichts, die Jößnitzer Führung nach 36 Min. Dave Schröter verwandelte einen direkten Freistoß ins lange Eck. Damit ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel hatte Unterlosa seine beste Phase. Die Aggresivität und Bissigkeit war nun spürbar, um sich gegen die Niederlage zu stemmen. Nach 50 Min. steckte Daniel Hommel auf Robin Pinkes durch, doch leider brachte er den Ball nicht an Patrick Schüler im Jößnitzer Tor vorbei. In der 52.Min. setzte sich Sven Geigenmüller stark über die rechte Seite durch. Seine Eingabe wurde vor die Füße von Bastian Stamer geklärt. Dessen verdeckter Schuss ins linke untere Eck, war der verdiente Ausgleich. Unterlosa rannte in der Folgezeit weiter an, Jößnitz stand tief und ließ wenig zu. Violand Mazreku über die linke Seite sorgte hin und wieder für Gefahr, allerdings sprang nichts zwingendes heraus. Auch Fernschüsse von Sven Geigenmüller und Violand Mazreku waren eine leichte Beute für Keeper Schüler. Jedenfalls bis zur 75. Minute. Nach einer schönen Kombination über Daniel Hommel und Violand Mazreku, kam Sven Geigenmüller zum Schuss. Dieser schlug aus ca. 20 Metern unhaltbar im oberen rechten Eck ein. Nun begann eine spannende Schlussviertelstunde. Die Gäste versuchten wieder mehr für das Spiel nach vorne zu machen. Die Viererkette mit Toni Heinz, Denis Jusin, Pascal Oheim und Vladimir Tarci verdiente sich heute aber Bestnoten, da kaum etwas zugelassen wurde und vor der Abwehr kämpften Patrick Kölbel und Bastian Stamer um jeden Ball Für den gelb/rot gefährdeten Patrick Kölbel, kam noch Uran Ademi ins Spiel. Schließlich brachte man die Führung über die Zeit und feierte nach längerer Durststrecke die 3 Punkte, die heute aber völlig verdient waren.
Die zweite Mannschaft fuhr heute einen ungefährdeten 5:0 Sieg gegen VfB Mühltroff II ein. Die Torschützen waren Selim Fazlija, Mustafa Kemajl, Kay Hertwig, Qendrim Hyseni und Timur Gefner. RM

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