SG Unterlosa-BSV Irfersgrün 4:0 ( 0:0)

Im Vergleich zur Vorwoche fehlten bei der SGU S. Geigenmüller, Kleeberg und Budz. Aber auch die Gäste aus Irfersgrün mussten auf mehrere Stammspieler verzichten. Vielleicht war es dem geschuldet, dass in der ersten Hälfte kein gutes Vogtlandligaspiel zu sehen war. Beide Mannschaften zerstörten den jeweiligen Spielaufbau des Kontrahenten, ohne selbst große Akzente zu setzen. Irfersgrün hatte dennoch etwas mehr vom Spiel und kam über Franz Gündel in der 7. und 10. Minute zum Abschluss, allerdings jeweils neben das Tor. Vladimir Taric und Tenis Jusin rückten neben Toni Heinz und Kevin Krüger in die Viererkette und hatten ansonsten alles im Griff, ebenso wie die beiden Sechser Patrick Kölbel und Bastian Stamer. Dieser kam nach 20 Min. zum Abschluss. Sein Schuss kam aber zu zentral auf das Irfersgrüner Tor. Nach einer halben Stunde hätten die Gäste in Führung gehen können. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau konnte Erik Geigenmüller im Tor der SGU mit starker Fußabwehr klären. 5 Min. später tauchte Violand Mazreku frei vor dem Irfersgrüner Tor auf. Ach hier hielt der Ex Unterlosaer Marcus Poetzat stark mit dem Fuß. Das Fazit zur Pause war, dass man dem Gegner im Halbfeld zu viel Platz ließ und dadurch die spielstarken Akteure zu Chancen kamen.
Scheinbar hatte die Pausenansprache von Trainer Axel Gerstner gefruchtet, zumindest sah man eine verbesserte Unterlosaer Mannschaft auf dem Platz. Nach 54 Min. spielten sich Uran Ademi und Violand Mazreku über die rechte Seite mit einer schönen Kombination durch und in der Mitte vollendete, der heute auf der 10 spielende, Michael Becker überlegt zum 1:0. 10 Min. danach ging es in gleicher Weise mit Violand Mazreku und Daniel Hommel über die linke Seite. Der Direktschuss ging dann allerdings über den Kasten. Als Bastian Stamer nach 65 Min. das 2:0 erzielte, war die Gegenwehr der Gäste gebrochen. Aus Kontersituationen heraus vielen noch die Tore durch Uran Ademi und Violand Mazreku, der sich für seine starke Leistung endlich einmal belohnen konnte. 20 Min. vor Schluss zeigte Schiri Weiske auf den Elfmeterpunkt, nachdem sich Torhüter Poetzat und Mazreku beim Kampf um den Ball berührt hatten. Nach Rücksprache mit dem Assistenten nahm er die Entscheidung allerdings zurück. In den letzten 20 Min. kamen noch Granit Osmani, Philipp Linke und Timur Gefner zum Einsatz und man hätte sogar noch das eine oder andere Tor machen können. Allerdings wäre das nach der ersten Hälfte auch zu viel des Guten gewesen. RM

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