Fortuna Plauen-SG Unterlosa 5:2 (3:1)

 
Eine deutliche Niederlage brachte die SGU haute aus dem Chrieschwitzer Hang mit. Diese fiel vielleicht etwas zu hoch aus, war am Ende aber verdient. Leider konnte Unterlosa die starken Leistungen aus den letzten beiden Spielen nicht wiederholen. Das lag aber auch am starken Gegner. Man fing sich heute zu einfache Tore ein und schaffte es nicht, die mit 33 Gegentoren bis dahin nicht immer sattelfeste Abwehr der Gastgeber, vor größere Probleme zu stellen. Bereits in der 4. Min. das 1:0 für Fortuna Plauen. Einen Freistoß von links, aus ganz spitzen Winkel schoss Klaus direkt auf das Tor und traf zur frühen Führung. Nach 10 Min. eroberte Julian Dolle einen Ball, der Schuss ging aber deutlich über das Tor. Kurz danach konnte die SGU einen guten Angriff über die linke Seite vortragen. Der anschließende Schuss von Bastian Stamer ging ebenfalls über das Tor. Fortuna blieb gefährlich, so auch in der 25. Min. Martynets setzte sich über die linke Seite gut durch. Den Schuss nach der Eingabe konnte Dominik Knobloch im Tor der SGU entschärfen. In der gleichen Min. hatten die Gästefans den Torschrei auf den Lippen. Einen Freistoß nach Foul an Julian Dolle von der Strafraumgrenze klärte der zurück geeilte Martynetz auf der Torlinie für seinen geschlagenen Keeper. Nach einer halben Stunde das 2:0. Einen lang geschlagenen Freistoß aus dem Halbfeld konnte Klaus mit dem Kopf verlängern und der Ball fiel ins Tor. Hier sah die SGU Devensive nicht gut aus. Drei Min. später überschlugen sich die Ereignisse. Einen Schindler Freistoß musste Wunderlich im Tor der Fortuna prallen lassen. Im anschließenden Gestocher, schaffte man es nicht, den Ball über die Linie zu bekommen. Im direkten Konter schoss Martynets nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei und in der gleichen Min. wurde Bastian Stamer über rechts schön frei gespielt. Dessen Schuss aus kurzer Distanz hielt Wunderlich überragend. Nach 35 Min. der mittlerweile verdiente Anschlusstreffer. Einen Handelfmeter verwandelte Falk Schindler sicher. Leider bekam man kurz vor der Pause noch ein unnötiges Gegentor. Nach einem Eckball von links stand Ricardo Klaus am langen Pfosten völlig blank und machte sein drittes Tor. Wieder schlecht verteidigt. Die zweite Hälfte begann ereignisarm. Nach 52 Min. musste Kevin Krüger verletzt passen, für Ihn kam Nils Schumann ins Spiel. In der gleichen Minute gab es einen Freistoß für die SGU, über 30 m vor dem Tor. Da die Gastgeber eine Flanke erwarteten und keine Mauer stellten, knallte Falk Schindler den Ball direkt aufs Tor. Leider traf er nur den Querbalken, hier wäre Wunderlich machtlos gewesen. Kurz danach wieder Freistoß für Unterlosa. Der geblockte Ball fiel Toni Heinz vor die Füße und er erzielte mit einem Flachschuss, genau ins Eck, seinen ersten Saisontreffer. Jetzt keimte wieder Hoffnung bei den recht zahlreichen SGU Anhängern. Nach einer Stunde verletzte sich Patrick Kölbel und Pascal Oheim kam in die Partie. Unterlosa ging jetzt höheres Risiko und das wiederum gab Fortuna Räume zum kontern. In der 71. Min. waren sich Torhüter und Verteidiger bei einem langen Ball nicht einig und Zeuner bedankte sich mit dem 4:2. Vier Min. später die endgültige Entscheidung. Nach einer Flanke von rechts köpfte Kevin Wülfert direkt in den Winkel zum 5:2. Trainer Diersch stellte auf Dreierkette um und Timur Gefner kam für Michael Müller ins Spiel. Aber es sollte heute nicht sein. Daniel Hommel vergab noch eine Möglichkeit aus Nahdistanz nach einer Eingabe von Gefner und Violand Mazreku köpfte nach einem Eckball knapp neben das Tor. Schließlich pfiff der gute Schiri Jörg Langner die faire Partie ab und Fortuna Plauen feierte die Tabellenführung, als Aufsteiger sicher überraschend. Die SGU überwintert nach einer guten Hinrunde ebenfalls im oberen Tabellendrittel, je nachdem wie die restlichen Spiele ausgehen und kann sicher ebenfalls zufrieden in die Winterpause gehen.
Eine 0:7 Schlappe musste unsere Reserve gegen eine stark besetzte zweite Vertretung von Fortuna Plauen hinnehmen. Personell gebeutelt und in den letzten 20 Min. wegen Verletzung in Unterzahl, hatte man keine Chance. RM

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