SG Rotschau-SG Unterlosa 3:0 (0:0)

 
Einen gebrauchten Tag erwischte die SGU heute bei der SG Rotschau und verlor verdient mit 3:0. Dabei begannen die Gäste ganz ordentlich. Trainer Ronny Diersch ließ in der Viererkette Toni Heinz, Michael Müller, Pascal Oheim und Robin Pinkes spielen, Nils Schumann musste erkältet auf der Bank Platz nehmen. Für den fehlenden Falk Schindler, kam Bastian Stamer in der Zentrale zum Einsatz, vor der Abwehr spielte wieder Kapitän Patrick Kölbel. Auf der Außenbahn kehrte Julian Dolle nach seiner gelb/rot Sperre zurück. Christopher Daske, Daniel Hommel und Timur Gefner vervollständigten unsere Offensivabteilung. Bereits in den ersten Minuten kam Bastian Stamer mit einem Schuss zum Abschluss. Den aufsetzenden Ball parierte Matzat im Tor der Gastgeber stark. Kurz danach steckte Christopher Daske auf Julian Dolle durch, dieser war aber im Abseits. Nach knapp 10 Min. kam Toni Heinz zu einem Schuss aus der Drehung nach einem Eckball. Dieser ging knapp neben das Tor. Auf der Gegenseite parierte Torhüter Knobloch gut, nach einem Schuss von Barschdorf. Kurz darauf legte dieser den Ball mit der Hacke auf links vor. Der Schuss von Schwarz ging über das Tor. Danach verflachte das Spiel. Auf beiden Seiten wurde mit langen Bällen agiert, statt Fußball zu spielen. Es schlichen sich auch Nickligkeiten ein. So musste Timur Gefner bereits in der 40. Min. ausgewechselt werden, da stark gelb/rot gefährdet. Rür ihn kam Uran Ademi. In dieser Phase beschäftigte man sich zu viel mit den eigenen Mitspielern, dem Schiri und anderem. Die Folge waren unnötige gelbe Karten wegen Meckerns. Kurz vor der Pause dann noch eine gute Aktion. Nach endlich einmal schnellen Umschalten, spielte Christopher Daske einen Diagonalball auf links zu Daniel Hommel. Dessen Heber ging aber leider nur an das Außennetz. Dann war Pause. Rotschau war ab Mitte der ersten Halbzeit feldüberlegen und das setzte sich in der zweiten Hälfte fort, ohne die große Gefahr auszustrahlen. Zumindest bis zur 56. Min. Ein abgewehrter Ball fiel 25 Meter vor dem Tor Barschdorf vor die Füße. Dessen Schuss ins linke obere Eck war unhaltbar und es stand 1:0. Bereits 5 Min. später das 2:0 und die Vorentscheidung durch Müller. Toni Heinz bekam einen Ball ins Gesicht und rutschte dann beim Zweikampf noch aus. Pascal Oheim versuchte noch zu klären, doch der Ball konnte nicht aus der Gefahrenzone gebracht werden. Spielerisch ging heute leider gar nichts. Nicht ein gut in die Spitze gespielter Ball, zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Dazu umständliches Spiel. Statt Bälle prallen zu lassen und sich wieder anzubieten, wurde versucht z.B. mit der Hacke den Gegenspieler auszutanzen. Die kompakte Abwehr von Rotschau ließ sich davon nicht beeindrucken. 20 Min. vor Schluss ging Trainer Diersch ein höheres Risiko. Nils Schumann kam für Michael Müller. Es wurde auf Dreierkette umgestellt und versucht höher zu stehen. Optisch sah es jetzt etwas besser aus, aber zu Chancen kam man leider nicht. Natürlich hatten die Gastgeber jetzt mehr Räume zum kontern. Einen Schuss von Barschdorf kratzte Dominik Knobloch gerade noch aus dem Eck. In der 86. Min. sah Bastian Stamer für ein Allerweltsfoul an der Außenlinie die gelb/rote Karte, nachdem er vorher bereits verwarnt war. Als wieder Müller in der 90. Min. einen sehr gut heraus gespielten Konter zum 3:0 abschloss, war schließlich der Deckel drauf. Pascal Oheim wurde dann in der 90. Min ebenfalls verwarnt, nachdem er mit einem Gegenspieler aneinander geraten war. Mit dem Schlusspfiff bekam er noch gelb/rot wegen einer angeblichen Unsportlichkeit. Auf der Gegenseite sah ein Rotschauer Abwehrspieler nur die gelbe Karte, als er den durchgebrochenen Julian Dolle als letzter Mann foulte. Hier fehlte Schiri Tino Nürnberger etwas Fingerspitzengefühl, auch wenn dies nicht spielentscheidend war. Mit zwei gesperrten und mehreren angeschlagenen Spielern erwartet man nun nächste Woche den SV Schreiersgrün.
Unsere zweite Mannschaft gewann das Auswärtsspiel beim 1. FC Ranch Plauen mit 6:1. Torschützen: 2x Hertwig, S. Fazlija, 2x Heinzmann und Köhler. RM

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