Achtelfinale Voglandpokal SG Unterlosa- Grün-Weiß Wernesgrün 3:2 (1:1)

Im Vergleich zum Punktspiel am Samstag musste Trainer Ronny Diersch einige Umstellungen vornehmen. Daniel Hommel rückte ins Sturmzentrum und Falk Schindler auf die Position hinter den Spitzen. Nils Schumann besetzte die linke Außenverteidiger Position. Natürlich hatte sich Wernesgrün nach der 4:1 Niederlage etwas vorgenommen. Bereits in der 2. Min. hätten die Gäste in Führung gehen können. Nach einem Diagonalball von links stand unsere Verteidigung nicht gut und der Gästestürmer kam zum Abschluss, der aber um Zentimeter am langen Pfosten vorbei ging. Besser machte es die SGU nach 5 Min. Einen schnellen Angriff, eingeleitet von Daniel Hommel und direkt auf halb links durchgesteckt von Falk Schindler vollendete Julian Dolle zum 1:0. Drei min. später bewahrheitete sich die alte Fußballerweisheit, dass ein gefoulter Spieler keinen Elfmeter schießen sollte. Nach einer Kombination von Falk Schindler und Julian Dolle wurde Daniel Hommel im Strafraum gefoult. Dessen Strafstoß klatschte an den linken Pfosten. Pech! Nach einer Viertelstunde kam Wernesgrün zu einem Einwurf auf über links in der eigenen Hälfte. Da die SGU diese Situation bis in den eigenen Strafraum schlecht verteidigte, musste Torhüter Dominik Knobloch in höchster Not klären. Nach einer halben Stunde ging es für die Devensive der Gäste zu schnell. Pascal Oheim eröffnete das Spiel und über Falk Schindler und Julian Dolle kam der Ball zu Daniel Hommel, der in Torhüter Jakub Hudec seinen Meister fand. Eine Min. danach Pech für die SGU. Daniel Hommel nagelte einen Schuss an die Unterkante der Latte, nach einem Rückpass von Julia Dolle, der sich über links durchgesetzt hatte. Alexander Kuhn auf der rechten Außenbahn wurde noch einmal auf die Reise geschickt, seine Eingabe fand leider keinen Abnehmer. In der 37. Min. dann der Ausgleich. Einer der gefährlichen Bälle in die Spitze erreichte Daniel Richter, der ins lange Eck vollendete. Kurz vor der Halbzeit kam Julian Dolle noch zu einer Chance nach Direktspiel von Falk Schindler, auch hier war der Gästekeeper auf dem Posten.

In der zweiten Hälfte verflachte die Partie, beide Mannschaften kämpften mehr, als dass Sie versuchten spielerisch zum Erfolg zu kommen. Kapitän Patrick Kölbel blieb verletzt in der Kabine, Dima Obrizkiv kam für ihn ins Spiel. Eine Min. war nach der Pause gespielt. Falk Schindler spielte einen weiten Ball auf die linke Außenbahn , den Julian Dolle an die Strafraumgrenze zurück spielte. Daniel Hommel nahm den Ball mit vollem Risiko, mit dem linken Fuß und traf genau ins linke obere Toreck zum 2:1 und belohnte sich endlich für seine gute Leistung. Als Julian Dolle schließlich nach 52 Min. mit schönem Schuss aus 25 Metern ins lange Eck zum 3:1 erhöhte, dachten viele die Sache sei gelaufen. Aber Wernesgrün gab nicht auf. Sie liefen zeitiger an und Michael Müller und Toni Heinz in der Innenverteidigung bekamen gut zu tun. Violand Mazreku kam für Alexander Kuhn ins Spiel, um über die rechte Außenbahn noch einmal Druck zu machen. Unseren jungen Akteuren fehlte in dieser Situation etwas Kaltschnäuzigkeit. Statt in Ruhe das Spiel zu kontrollieren, wurden die Bälle teils überhastet nach vorne gespielt und zu schnell verloren. In der 73. Min. eine nicht alltägliche Szene. Einen Elfmeter schoss Uhlik nicht direkt aufs Tor, sondern legte zu dem einlaufenden Götz ab, der vollendete zum 3:2. So weit regelgerecht, allerdings lief der Torschütze vor dem Abspiel in den Strafraum, was Schiri Roth, der ansonsten das Spiel gut im Griff hatte, übersah. In den letzten 20 Min. warf Wernesgrün alles nach vorne. Unterlosa verpasste es in dieser Phase, Konter zu setzen, um noch etwas zählbares zu erzielen. So musste man bis zum Schlusspfiff zittern. RM

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