VfB Mühltroff-SG Unterlosa 1:3 (1:2)

Drei wichtige Punkte konnte Unterlosa heute aus Mühltroff entführen. Wichtig, da diese vor allem erkämpft wurden und die Vorzeichen alles andere als gut waren. 15 Min. vor Spielbeginn hatte Trainer Ronny Diersch genau 10 Akteure zur Verfügung. Großer Respekt und Dank geht an Sven Gemeiner, der bereits eine Stunde in der Reserve absolviert hatte und in die Startelf rückte, sowie Dima Obritzkiv, der nur zu Besuch im Vogtland war und eher zufällig vor Ort, eigentlich zuschauen wollte. Allerdings nahmen auf Mühltroffer Seite ebenfalls nur Wechselspieler Platz, die ebenfalls schon ein Spiel absolviert hatten. Bereits in der 2. Min. hätte der VfB in Führung gehen können. Nach einem langen Ball schlugen zwei SGU Verteidiger über den Ball, der Angreifer aus Mühltroff vergab die Chance aber zu überhastet. Dann hatte die Unterlosa mehr vom Spiel. Nach 5 Min. klatschte ein Eckball, der abgefälscht wurde, an die Querlatte des VfB Gehäuses. Nach 11 Min. die Führung für die SGU. Einen an Julian Dolle verwirkten Freistoß verwandelte Christopher Daske sehenswert zum 1:0. Bereits zwei Min. später das 2:0. Einen Einwurf von rechts leitete Sven Gemeiner direkt weiter an Christopher Daske, dieser steckte durch die Abwehrkette auf Julian Dolle durch und er ließ sich die Chance nicht entgehen. Danach versuchte Mühltroff mehr Druck aufzubauen. Vor allen mit hohen Bällen versuchte man die SGU unter Druck zu setzen, was auch gelang. Die Viererkette mit Heinz, Müller, Schumann und Oheim konnte sich über zu wenig Arbeit nicht beklagen. Nach einer Ecke in der 39. Min. zeigte Schiri Sven Meyer auf den Elfmeterpunkt, nachdem zwei Mühltroffer Spieler zu Fall kamen. Grünler ließ sich die Chance zum Anschlusstreffer nicht nehmen. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel.
Für den entkräfteten Sven Gemeiner kam nun Dima Obrizkiv ins Spiel und rückte auf die Außenverteidiger Position. Pascal Oheim rutschte in die Mitte und Bastian Stamer weiter nach vorne. Die zweite Hälfte war auf beiden Seiten sehr zerfahren, Kampf bestimmte das Spiel. Für die SGU wurde es gegen den Wind und die hohen Eingaben, immer schwerer sich zu befreien. Eine schöne Eingabe von Julian Dolle über die linke Seite fand in der 50. Min. keinen Abnehmer. Kurz danach kam Dima Obrizkiv einen Schritt zu spät und es gab den zweiten Elfmeter für die Gastgeber. Dominik Knobloch ahnte die Ecke und hielt den schwach geschossenen Schuss sicher. Hier hätte das Spiel kippen können. Mühltroff wechselte drei mal und warf dann alles nach vorne. Da bereits vier SGU Spieler gelb verwarnt waren, mussten diese sehr vorsichtig zu Werke gehen. Es wurde buchstäblich um jeden Ball gekämpft. Den einzigen Vorwurf den man der SGU heute machen kann, dass die sich ergebenden Konter ganz schlecht ausgespielt wurden. Entweder man agierte zu eigensinnig oder das Abspiel war schlecht getimt. Das können alle besser. So dauerte es bis zur 84. Min. als Daniel Hommel mit dem 3:1 endlich den Deckel drauf machte. Glückwunsch an Zipfel zum 111. Ligator. Die Mannen um Kapitän Patrick Kölbel kämpften verbissen bis zum Schluss und brachten den Sieg mit etwas Glück, aber letztendlich verdient, über die Zeit.
Unsere zweite Mannschaft spielte 1:1 in Unterzahl, nachdem Andreas Köhler in der 58. Min. die rote Karte sah, die allerdings ein Witz war. Torschütze war Sergej Kaptilovic. RM

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