Saisonabschluss 2017/2018

 

Es war angerichtet, im wahrsten Sinne des Wortes. Trainer Ronny Diersch und seine Mannen zelebrierten den Tag, an dem der Meisterpokal übergeben werden sollte. Man traf sich bereits zum gemeinsamen Mittag essen und unternahm dann einen Spaziergang durch Unterlosa. Auf Videoleinwand ließen dann alle das letzte erfolgreiche Jahr Revue passieren. Anschließend konnte unsere zweite Vertretung mit einem 1:0 Sieg (Torschütze Selim Fazlija) den 3. Tabellenplatz erkämpfen. Starke Leistung, wenn man die Personalsituation über das ganze Jahr betrachtet.
Nach dem Einlauf überreichte der Geschäftsführer des VFV Andrè Rabe die Meisterplakette und unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer ließ unser Nachwuchs blau weiße Luftballons in den Unterlosaer Himmel steigen. Damit war allerding erst mal Schluss mit Geschenken. Der FSV Bau Weischlitz, der erst in der letzten Woche den Klassenerhalt schaffte, war nicht gekommen um Gastgeschenke zu verteilen. Und mit Verlaub, hätte Weischlitz über die Saison annähernd diese Leistung abrufen können, wären Abstiegssorgen nie ein Thema gewesen. Unterlosa war an diesem Tag sichtlich mit anderen Dingen beschäftigt. In der Offensive teils zu umständlich teils auch eigensinnig und in der Devensive viel zu sorglos agierte man über die gesamte Zeit. Dazu kam, dass Weischlitz aus fast jeder Gelegenheit ein Tor machen konnte. Zwei mal der starke Bobach, Schaller, Ottiger und Egelkraut lauteten die Torschützen bei Weischlitz, die sich mit diesem Sieg noch auf einen einstelligen Tabellenplatz schoben. Wozu die SGU spielerisch in der Lage ist, kam an diesem Tag leider zu kurz. Lediglich beim zweiten Tor konnten Becker und Schindler zeigen wie es gehen kann. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte S. Geigenmüller nach gutem Nachsetzen. Allzu lange trauerte man bei der SGU dem 2:5 aber nicht hinterher. Schließlich galt es nach dem Pokalsieg 1998 und der Meisterschaft 2001 den größten Erfolg unseres kleinen Vereines zu feiern. Ein Highlight war das Spiel unserer Bambinis gegen die Mamas und als diese die Oberhand gewannen und die Pink Panthers in Form der Männer ins Geschehen eingriffen, war das Chaos perfekt. Bei Gegrilltem und frisch gezapften Bier ließ man den Abend ausklingen. RM

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