SG Unterlosa-SpVgg. Grünbach Falkenstein 2:1 (0:0)

Was für ein Spiel ! In den letzten acht Minuten Partie gedreht.

Zwar blieb das spielerische Element auf dem schneebedeckten Kunstrasen auf der Strecke, aber an Spannung war die Partie kaum zu überbieten. Die SGU dominierte von Anfang an das Spiel. Der Gegner wurde durch permanentes Pressing in die eigene Hälfte gedrückt. Allerdings taten sich beide Mannschaften auf dem glitschigen Geläuf schwer. Drei Chancen gab es in der ersten Viertelstunde für den Gastgeber durch S. Geigenmüller, Stamer und Daske. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften. Nach einer halben Stunde Pech für die SGU. S. Geigenmüller traf nach einer Eingabe von rechts nur den Pfosten. Kurz vor der Halbzeit kamen die Gäste zu Ihrer besten Möglichkeit. Nach einem Konter tauchte ein Stürmer allein vor E. Geigenmüller auf. Dieser hielt mit einem Reflex das 0:0. Anschließend scheiterte F. Schindler noch mit einem Freistoß am Gästekeeper.
M. Becker musste zur Halbzeit verletzungsbedingt passen, für ihn kam Alexander Kuhn ins Spiel. In der zweiten Hälfte gelang es Unterlosa nicht mehr, so viel Druck aufzubauen. Grünbach/Falkenstein kam nun besser ins Spiel, ohne aber gefährlich zu werden. Blankes Entsetzen nach 68 Minuten auf Seiten der SGU. Nach einer Eingabe von rechts kam R. Setzer zum Schuss. Dieser noch unhaltbar abgefälscht, schlug zum überraschenden 0:1 ein. Unterlosa sah sich um den Lohn des ständigen Anrennens gebracht. Trainer Ronny Diersch stellte auf Dreierkette um und brachte mit Timur Gefner und Florian Kasimir zwei frische Leute. Letzterer klärte wenige Zentimeter vor der Torlinie nach einem Konter, hier wäre wohl die Entscheidung gefallen. Nach 82 Minuten gab es wieder einen der vielen Freistöße, diesmal von halb links. F. Schindler nutzte die Chance, da der Torhüter und die Mauer nicht optimal positioniert waren. Mit dem 1:1 hätte zu diesem Zeitpunkt wohl jeder leben können. Als aber in der Schlussminute, nach einem Freistoß und mehrmaligem Ping Pong im Strafraum, T. Gefner den Ball über die Linie drückte, kannte der Jubel auf Seiten der SGU keine Grenzen. Der Fußballgott war heute wohl ein Unterlosaer. Allerdings hat man nach dem Rückstand nicht aufgegeben, weiter geackert und gekämpft und wurde dafür am Ende belohnt. Schiri Franz Wilhelm leitete das umkämpfte Spiel souverän.
RM

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