SpVgg. Neumark-SG Unterlosa 2:3 (0:1)

Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen die Gastgeber aus Neumark. Sascha Kuhn fehlte im Vergleich zur Vorwoche, Bastian Stamer konnte nach seiner Gelb/Rot Sperre wieder auflaufen. Das Spiel begann zerfahren und der sehr schwer bespielbare Platz ließ keinen Spielfluss zu. In den ersten 20 Minuten erspielte sich Neumark ein Übergewicht nach bekanntem Muster. Hohe Bälle auf die gefährlichen Astermann und Herrmann sowie hoher Körpereinsatz. Eben diese beiden kamen nach 10 Minuten zur ersten Chance, da aber Herrmann gestört wurde verzog er. Zwei Minuten später die nächste Schrecksekunde, nach einem Kopfball klärt Robin Pinkes auf der Linie. Über einen Rückstand hätte man sich nun nicht beschweren können. Nach 20 Minuten kam unsere Mannschaft zu einem Eckstoß. Falk Schindler führte aus und Kapitän Patrick Kölbel kam im Gewühl zum Kopfball und es stand 1:0, praktisch aus dem Nichts. Kurz danach die gleiche Situation. Falk Schindler bringt den Eckball direkt auf das Tor aber ein Verteidiger kann auf der Linie klären. Bis zur Halbzeit bekam man dann das Spiel besser in den Griff, die Akteure in der Viererkette Toni Heinz, Michael Becker, Robin Pinkes und Dima Obrizkiv ließen nichts mehr zu. Allerdings fiel es unseren Offensivspielern bis dahin schwer sich durchzusetzen. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Cedric Groß ausgleichen, das Spiel war wieder offen. Zwei Minuten später waren sich Torhüter Mark Herrmann und Marco Hölzel uneinig, der lachende Dritte war Sven Geigenmüller, der die 2:1 Führung erzielte. Nach einer Stunde konnte sich der starke Sven Geigenmüller an der Strafraumgrenze gegen 2 Gegenspieler durchsetzen. Sein Schuss ging um Zentimeter am Pfosten vorbei. In der 70. Minute kam einer der vielen langen Bälle von Neumark beim Stürmer an. Im eins gegen eins hielt Erik Geigenmüller dann überragend. 2 Minuten danach musste Dima Obrizkiv nach seiner zweiten gelben Karte zum duschen und als wieder Groß das 2:2 erzielte, gab es lange Gesichter auf Seiten der SGU. Trainer Ronny Diersch musste umstellen. Für den bis dahin sehr agilen Christopher Daske kam nun Kevin Krüger in die Viererkette. Die letzten 20 Minuten waren ein einziger Kampf in Unterzahl auf dem schweren Boden. Allerdings fiel den Gastgebern mit einem Mann mehr auch nicht viel ein. Nach 80 Minuten gab es einen Freistoß halb rechts, 20 m vor dem gegnerischen Tor. Trotz einer 5 Mann Mauer zirkelte Falk Schindler den Ball ins Eck. Torhüter Herrmann war mit den Fingerspitzen noch am Ball. 3:2! Neumark warf nun alles nach vorn, ab und zu musste auch ein Foul herhalten, um den Gegner zu stoppen. Denis Mushinski kam noch für den entkräfteten Alexander Kuhn, der auf der rechten Außenbahn alles gegeben hatte. Schließlich brachte man den Sieg über die Zeit. Die Neumarker Spieler haderten noch etwas mit sich, dem Gegner und dem Schiedsrichter. Über nur einen Punkt hätte sich die SGU sicher auch nicht beschweren können. Aus Sicht der SGU wurde diesmal der Kampf, vor allen während der Unterzahl, belohnt. Schiedsrichter Michael Filc hatte dieses Kampfspiel trotz 7 gelber Karten gut im Griff. Nächste Woche gibt es nun das nächste Spitzenspiel zu Hause gegen den VFC Adorf.

Auch unsere zweite Vertretung konnte Ihr Spiel in Neumark mit 1:0 gewinnen, bemerkenswert da fast eine halbe Stunde mit einem Mann weniger auf dem Feld. Sandro Röder musste verletzt passen, als bereits drei mal gewechselt war. Torschütze war Andreas Köhler, bester Mann auf dem Feld Torhüter Matthias Gruber von der SGU. RM

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