SG Unterlosa-VfL Reumtengrün 2:3 (1:0)

Obwohl beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung antreten konnten hielt das Spitzenspiel was es versprach. Ohne Abtasten begann die Partie. Bereits nach einer Minute musste sich Erik Geigenmüller lang machen, bei einem Schuss aus 20 Metern. Im direkten Gegenzug setzte Bastian Stamer eine Eingabe von Sven Geigenmüller knapp neben das Tor. In der 10. Minute führte Falk Schindler einen Freistoß schnell aus und Sven Geigenmüller verzog aus halbrechter Position knapp. Fünf Minuten später nahm der gleiche Spieler ein Geschenk der Gäste nicht an. Nachdem alle auf Abseits spekulierten, konnte er allein auf des Gegners Tor zulaufen, verzettelte sich aber. Bereits zwei Minuten später machte er es besser und vollendete nach einem langen Ball zum 1:0. Im Anschluss gab es noch einige Chancen für Falk Schindler, Michael Becker und Christopher Daske. Auch Reumtengrün blieb mit zwei Kopfbällen gefährlich. Zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Gäste besser und in der 40. Minute hielt Erik Geigenmüller zweimal überragend und sicherte so die 1:0 Halbzeitführung. Es war kaum wieder angepfiffen, als Dima Obrizkiv mit einem Stürmer aneinander geriet. Dieser verhielt sich in dieser Situation etwas cleverer und es gab Elfmeter, den Carsten Raspe sicher verwandelte. Als zwei Minuten später Marek Ehlert zum 2:1 traf, hatten die Gäste die Partie gedreht. Reumtengrün hatte nun mehr vom Spiel, der Heimelf fiel zu wenig ein. Nach 50 Minuten scheiterte Sven Geigenmüller am kurzen Pfosten. Als nach einer Ecke in der 65. Minute Mark Schlott zum 3:1 einköpfte, glaubten die meisten Zuschauer, die Partie wäre entschieden. Aber die SGU gab sich nicht geschlagen. Alexander Kuhn kam für Frank Geigenmüller und Michael Becker rückte in die Viererkette. Man schaffte es nun den Gegner, bei dem die Kräfte sichtbar nachließen, einzuschnüren. Leider wollte kein Torerfolg gelingen. Reumtengrün kämpfte aufopferungsvoll und Torhüter Marcus Ebert auf Seiten der Gäste wurde zum besten Mann seines Teams. Nur einen Fehler machte er bei Bastian Stamers Schuß nach 88 Minuten. Dieser rutschte ihm durch die Hosenträger. Kurz danach war für den Torschützen Schluss, gelb/rot wegen Meckern. In der verbleibenden Nachspielzeit warf die SGU alles nach vorn. Falk Schindler mit einem Freistoß sowie Patrick Kölbel und Sven Geigenmüller mit Kopfbällen scheiterten am Torhüter der Gäste. Auch einen Gewaltschuss von Sascha Kuhn konnte er entschärfen. Schließlich pfiff Sven Joram, der mit der umkämpften Partie keine Probleme hatte ab und der Jubel war diesmal auf Seiten der Gäste. Ein Punktgewinn wäre auf Grund der Torchancen vielleicht verdient gewesen, ab er so fährt man nun als Tabellenzweiter in einer Woche zum Spitzenspiel zu Fortuna Plauen.  RM

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